Here naverokê

Leyla Qasim

Ji KurdiPedia
Guhartoya 20:26, 9 tebax 2026 ya ji aliyê Admin (gotûbêj | beşdarî) (Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)) ve
(cudahî) ← Guhartoya kevintir | Guhartoya niha (cudahî) | Guhartoya nûtir → (cudahî)
Statue von Leyla Qasim in Erbil

Leyla Qasim (kurdisch لەیلا قاسم, Şablon:ArS; * 1952 in Chanaqin; † 12. Mai 1974 in Bagdad) war eine kurdische Aktivistin im Irak und Dissidentin des irakischen Baath-Regime.

Biografie

Qasim wurde als drittes von fünf Kindern in eine Familie von Bauern geboren. In ihrem Geburtsort Chanaqin besuchte Qasim die Grundschule und schloss die weiterführende Schule mit dem Abitur ab. Nachdem sich ihre Familie in Baghdad niederließ, schrieb sie sich 1971 für das Studienfach Soziologie an der Universität Bagdad ein. In ihre Studienzeit fiel das Erstarken der irakischen Baath-Partei, welche durch einen von Ahmad Hasan al-Bakr geführten Militärputsch 1968 an die Macht kam. Saddam Hussein wurde nach dem Militärputsch zum stellvertretenden Generalsekretär des Revolutionären Kommandorates sowie Chef des Ministeriums für Staatssicherheit und des Propagandaministeriums.

Im Alter von 18 Jahren entschied sich Qasim gemeinsam mit ihrem älteren Bruder in die von Mustafa Barzani geführte Demokratische Partei Kurdistan einzutreten. Mit Beginn ihres Studiums engagierte sie sich zunehmend in der Kurdistan Studentenunion und lernte dort Cewad Hemewendî kennen. Beide verliebten sich ineinander und waren bis zu ihrer Festnahme auch gemeinsam politisch aktiv.[1]

Nachdem Qasim mit vier weiteren Freunden, darunter auch Cewad Hemewendî, am 28. April 1974 verhaftet wurde, soll sie sich während einer gerichtlichen Anhörung wie folgt geäußert haben:

Şablon:Zitat

Qasim und ihre vier Freunde wurden 14 Tage nach ihrer Festnahme in Bagdad hingerichtet.

Einzelnachweise

Şablon:Normdaten

Şablon:SORTIERUNG:Qasim, Leyla

Şablon:Personendaten

Ev gotar bi zimanên din / Dieser Artikel in anderen Sprachen


Dieser Artikel basiert (ganz oder teilweise) auf dem Artikel „Leyla Qasim“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.