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	<title>Vasıf Çınar - Dîroka guhartoyê</title>
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	<subtitle>Dîroka guhartina vê rûpelê di wîkiyê de</subtitle>
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		<title>Admin: Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)</title>
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		<updated>2026-08-09T20:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rûpela nû&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vasif Cinar MEB.jpg|miniatur|200px|Vasıf Çınar]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hüseyin Vasıf Çınar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1896]] in [[Iraklio]] auf [[Kreta]]; † [[2. Juni]] [[1935]] in [[Moskau]]) war ein [[Kurden|kurdischstämmiger]] [[Türken|türkischer]] Lehrer, Journalist, Politiker und Diplomat. Vor Erlass des [[Familiennamensgesetz (Türkei)|Namengesetzes 1934]] hieß er &amp;#039;&amp;#039;Hüseyin Vasıf Bey&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Türkischer Befreiungskrieg|türkischen Befreiungskrieges]] spielte er eine wichtige Rolle. Çınar war zweimal Bildungsminister und setzte das Gesetz des [[Tevhid-i Tedrisat Kanunu]], das „Gesetz zur Vereinheitlichung des Unterrichts“, mit dem alle traditionell islamischen Lehranstalten und die Ministerien für islamisches Recht und Stiftungen aufgehoben wurden, in die Tat um. Er war unter anderem türkischer Konsul in [[Prag]], [[Paris]] und Moskau. Außerdem war er einer der Gründer des Sportvereins [[Altay İzmir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hüseyin Vasıf Çınar wurde 1896 auf Kreta in der Stadt Kandiye (heute Iraklio) geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.turkishstudies.net/sayilar/sayi7/23%20KAYA%20Erol.pdf |wayback=20110429001212 |text=Milli Mücadele’de İzmir’e Doğru Gazetesi, &amp;#039;&amp;#039;Erol Kaya&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-04 10:42:38 InternetArchiveBot }} (PDF; 453&amp;amp;nbsp;kB) Erschienen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Turkish Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Nr. 7, 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Quellen soll er in [[Izmir]] geboren worden sein. Er stammt aus der Familie des kurdischen Fürsten von [[Botan]] [[Bedirxan Beg]] und war der Sohn des [[Kaymakam]] Abdullah Hulusi Bey.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://kutuphane.tbmm.gov.tr:8088/2007/200703844.pdf |text=Kart Kurt Sesleri, &amp;#039;&amp;#039;Mahmut Çetin&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2019-04-18 09:20:20 InternetArchiveBot}} (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem gescheiterten Aufstand des Bedirxan Beg 1847 wurde dieser mit seiner Familie nach Kreta ins Exil geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Çınar beendete 1910 das Gymnasium in Izmir. Danach ging er nach [[Istanbul]] und studierte an der [[Darülfünun]] [[Rechtswissenschaften]]. Wegen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] musste er sein Studium unterbrechen und konnte es erst 1916 abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Mustafa Necati Bey arbeitete er ab 1915 für drei Jahre auf der neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Özel Şark Mektebi İdadisi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Private östliche Hochschule)&amp;#039;&amp;#039; in Izmir als Verwalter und Geschichtslehrer. Danach leistete er mit einigen Sportschülern die Vorarbeit zur Gründung des Vereins Altay Izmir. Er war ein aktives Mitglied der İzmirer Zweigstelle des [[Türk Ocağı]] &amp;#039;&amp;#039;(Türkischer Verein)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die griechische Armee nach Ende des Ersten Weltkrieges Izmir besetzte, versuchte Çınar mit Mustafa Necati Bey Widerstand gegen die Besatzung zu organisieren. So war er ein Gründer des &amp;#039;&amp;#039;İzmir Redd-i İlhak Cemiyeti&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Verein gegen die Annexion Izmirs&amp;#039;&amp;#039;). Er ging später mit seinem Bruder Mehmet Esat nach [[Balıkesir]] und schloss sich dort den [[Kuvayı Milliye]] an. An den Kongressen von Balıkesir nahm er als Delegierter des İzmir Türk Ocağı teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== İzmir’e Doğru Gazetesi ===&lt;br /&gt;
Sein wichtigster Beitrag zum türkischen Befreiungskrieg war die Herausgabe der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;İzmir’e Doğru&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Richtung Izmir&amp;#039;&amp;#039;). Diese wurde in Balıkesir gedruckt und enthielt feurige Artikel für den türkischen Befreiungskrieg. Der Untertitel der Zeitung war &amp;#039;&amp;#039;Hareket-i Milliyenin hadim ve mürevvici&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Diener und Aktivist der nationalen Befreiungsbewegung&amp;#039;&amp;#039;). Sein Bruder Mehmet Esat war Chefredakteur und sein Freund Mustafa Necati oberster Journalist. Die Zeitung erschien seit dem 16. Oktober 1919 zweimal wöchentlich, ab Januar 1920 dreimal wöchentlich. Sie erreichte 74 Ausgaben, bis Balıkesir ebenfalls besetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Çınar verließ die Stadt und wurde Mitarbeiter des Bildungsministeriums.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.atam.gov.tr/index.php?Page=DergiIcerik&amp;amp;IcerikNo=277 Cumhuriyet Dönemi Devlet Adamlarından Vasıf Çınar, &amp;#039;&amp;#039;Doç. Dr. Tülay Alim Baran&amp;#039;&amp;#039;], erschienen in &amp;#039;&amp;#039;Atatürk Araştırma Merkezi Dergisi&amp;#039;&amp;#039;, Band 17, Nr. 49, März 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die griechische Besatzung Izmirs beendet wurde, wurde Çınar 1922 zum Leiter des Bildungsministeriums in Izmir ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahre als Politiker ===&lt;br /&gt;
Als Çınar Leiter des Bildungsministeriums in Izmir war, stellte er sich 1923 zur Wahl und zog als Abgeordneter von Saruhan (heute [[Manisa (Provinz)|Manisa]]) in die [[Große Nationalversammlung der Türkei|türkische Nationalversammlung]] ein. Bei den Diskussionen um die Ausrufung der Republik und Abschaffung des Sultanats war er ein einflussreicher Redner. Später arbeitete er als Staatsanwalt in den &amp;#039;&amp;#039;[[Unabhängigkeitsgericht|İstiklal Mahkemeleri]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sondergerichte&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich: &amp;#039;&amp;#039;Unabhängigkeitsgericht&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tevhid-i Tedrisat Gesetz ===&lt;br /&gt;
Çınar erstellte mit 50 anderen Abgeordneten einen Gesetzesentwurf, der eine Vereinheitlichung des Schulsystems vorsah. Dieses &amp;#039;&amp;#039;Tevhid-i Tedrisat Kanunu&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Gesetz zu Vereinheitlichung des Unterrichtes&amp;#039;&amp;#039;) wurde am 3. März 1924 im Parlament angenommen. Drei Tage danach wurde Çınar zum Bildungsminister ernannt. Während seiner achtmonatigen Amtszeit setzte er das Gesetz in die Praxis um; die islamischen [[Madrasa|madāris]] wurden geschlossen, die Schulen säkularisiert, die Ausbildung der Lehrer verstärkt und ausländische Experten um Rat gefragt. Unter anderem lud er den weltbekannten Pädagogen [[John Dewey]] in die Türkei ein und ließ sich von diesem unterstützen. Aufgrund der Proteste aus konservativen Kreisen gegen seine radikalen Reformen trat Çınar am 21. Oktober 1924 von seinem Ministeramt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahre als Diplomat ===&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt als Bildungsminister wurde Çınar Botschafter. Am 16. Juni 1925 wurde er zum Botschafter in Prag ernannt und damit der erste Botschafter der türkischen Republik in der [[Tschechoslowakei]]. Nach zwei Jahren Dienst in Prag wurde er am 11. Dezember 1927 nach [[Budapest]] versetzt, wo er ein Jahr arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Oktober 1928 wurde er zum Botschafter für Moskau ernannt, konnte aber nur drei Monate dort bleiben. Als sein Weggefährte und damaliger Bildungsminister Mustafa Necati Bey plötzlich starb, wurde Çınar zum zweiten Mal Bildungsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Çınar trennte sich 1931 erneut von diesem Amt und arbeitet wieder für das Außenministerium. Seit dem 28. Mai 1931 war er Botschafter in [[Rom]] und wechselte danach am 10. September 1934 wieder nach Moskau. Er war gleichzeitig auch Gesandter von [[Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Erlass des Namengesetzes in der Türkei 1934 erhielt er vom Präsidenten [[Atatürk]] persönlich seinen neuen Nachnamen &amp;#039;&amp;#039;Çınar&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Platane]]&amp;#039;&amp;#039;), da er laut Atatürk Mitglied einer Familie war, deren Wurzeln und Äste so stark wie eine Platane waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://yenisafak.com.tr/arsiv/1999/aralik/23/tkivanc.html Büyük Sır, &amp;#039;&amp;#039;Taha Kıvanç&amp;#039;&amp;#039;, Yeni Şafak Gazetesi, 23. Dezember 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer plötzlichen Erkrankung verstarb Çınar am 2. Juni 1935 in Moskau. Sein Leichnam wurde in Ankara beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.biyografi.net/kisiayrinti.asp?kisiid=2376 www.biyografi.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.kimkimdir.gen.tr/kimkimdir.php?id=1043 www.kimkimdir.gen.tr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133333566|LCCN=no/2003/89312|VIAF=13497255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cinar, Vasif}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Großen Nationalversammlung der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkischer Botschafter in Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkischer Botschafter in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Türkischen Befreiungskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Çınar, Vasıf &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Çınar, Hüseyin Vasıf; Hüseyin Vasıf Bey&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurdischstämmiger türkischer Lehrer, Journalist, Politiker und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iraklio]], Griechenland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ev gotar bi zimanên din / Dieser Artikel in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
* [[:ar:واصف شينار|العربية]]&lt;br /&gt;
* [[:arz:واصف سينار|arz]]&lt;br /&gt;
* [[:az:Vasif Çinar|Azərbaycanca]]&lt;br /&gt;
* [[:en:Vasıf Çınar|English]]&lt;br /&gt;
* [[:hu:Vasıf Çınar|hu]]&lt;br /&gt;
* [[:tr:Vasıf Çınar|Türkçe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel basiert (ganz oder teilweise) auf dem Artikel „[[:de:Vasıf Çınar|Vasıf Çınar]]“ aus der freien Enzyklopädie [https://de.wikipedia.org Wikipedia] und steht unter der Lizenz [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ CC BY-SA 4.0]. In der Wikipedia ist eine [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vas%C4%B1f_%C3%87%C4%B1nar&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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