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	<title>Mehmet Kubaşık - Dîroka guhartoyê</title>
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	<subtitle>Dîroka guhartina vê rûpelê di wîkiyê de</subtitle>
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		<id>https://kurdipedia.shiwan.online/index.php?title=Mehmet_Kuba%C5%9F%C4%B1k&amp;diff=617&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)</title>
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		<updated>2026-08-09T20:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rûpela nû&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel für NSU-Mordopfer Mehmet Kubasik.jpg|mini|Gedenktafel für Mehmet Kubaşık vor seinem früheren Kiosk in der Dortmunder Mallinckrodtstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte an NSU-Mordopfer Mehmet Kubasik vor seinem ehemaligen Kiosk.jpg|mini|Gesamtaufnahme der Gedenkstätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mehmet Kubaşık&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Mehmet-kubasik.ogg|anhören}}; geb. [[1. Mai]] [[1966]] in [[Hanobası]], Landkreis [[Pazarcık]], [[Kahramanmaraş (Provinz)|Kahramanmaraş]]; gest. [[4. April]] [[2006]] in [[Dortmund]]) war ein deutscher Einzelhändler [[Türkeistämmige in Deutschland|türkischer Herkunft]] und [[Kurden|kurdisch]]-[[Aleviten|alevitischer]] Abstammung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dw.com/de/deutschland-nsu-morde-mordserie-trio-opfer-prozess-terror-beate-zschaepe-v3/a-73900549 &amp;#039;&amp;#039;NSU-Morde in Deutschland: Warum wurde Opa erschossen?&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Deutsche Welle]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorgruppe [[Nationalsozialistischer Untergrund]] (NSU) erschossen und war das achte Todesopfer ihrer [[NSU-Mordserie]]. Bis zur Selbstenttarnung des NSU im November 2011 verdächtigten die Ermittlungsbehörden fälschlich Kubaşık selbst krimineller Machenschaften und seine Familie der [[Beteiligung (Strafrecht)|Beteiligung]] an der Tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Geboren im Dorf Hanobası, wuchs der [[Kurde]] und [[Türkische Staatsangehörigkeit|türkische Staatsbürger]] Kubaşık in Südostanatolien auf und arbeitete dort im Landwirtschaftsbetrieb seines Vaters.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;Armin Lehmann: [https://www.tagesspiegel.de/7914560.html &amp;#039;&amp;#039;NSU-Mord an Mehmet Kubasik: Das Leben mit dem Schmerz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er heiratete seine Jugendliebe Elif gegen den Willen der Eltern; sie bekamen 1986 die gemeinsame Tochter [[Gamze Kubaşık|Gamze]] und lebten in Hanobası. 1987 wurde Kubaşık zum 18-monatigen Militärdienst einberufen, den er gemeinsam mit dem sechsten Opfer der NSU-Mordserie [[İsmail Yaşar]] ableistete. Wegen der zunehmend bedrohlichen Lage für die Familie, die der [[Religiöse Verfolgung|verfolgten]] religiösen Minderheit der [[Aleviten]] angehört, floh Mehmet Kubaşık mit Frau und Tochter 1991 in die [[Bundesrepublik Deutschland]] und beantragte gemeinsam mit seiner Familie [[Asyl]], und zwar – auf Vermittlung eines Bekannten – in [[Dortmund]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara John]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit [[Vera Gaserow]] und Taha Kahya: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Wunden kann man nicht heilen. Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „Ich habe mein Herz schon begraben: Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 110–120, hier S. 110 und 114 (für den Militärdienst). Neben diesen Angaben gibt es widersprüchliche Berichte in verschiedenen Medien. Der [https://www.tagesspiegel.de/7914560.html Tagesspiegel] nennt 1989, die [https://www.dw.com/de/eine-tochter-will-gerechtigkeit/a-16702879 Deutsche Welle] spricht vom „Ende der 1980er Jahre“, während die WAZ ({{Internetquelle |autor=Martin Debes |url=https://www.waz.de/politik/article7917310/das-sind-die-zehn-mordopfer-der-nsu-zelle.html |titel=Das sind die zehn Mordopfer der NSU-Zelle |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2013-05-05 |sprache=de |abruf=2025-05-01}}) 1991 als Jahr seiner Ankunft in Deutschland nennt. In türkischsprachigen Medien finden sich zusätzlich andere Angaben: [https://www.milliyet.com.tr/eski-turkiye-den-kacti-yeni-turkiye-ankara-yerelhaber-779053/ Milliyet] bestätigt 1991, und [http://www.yenihayat.de/2015/04/13/pazarciktan-dortmundda-uzanan-yolculuk/ Yeni Hayat] berichtet vom Militärdienst, den Kubaşık 1991 noch in der Türkei abgeleistet habe. [http://fotoanaliz.hurriyet.com.tr/galeridetay/6529/4369/8/ayni-silah-9-farkli-kurban Hürriyet] dagegen schreibt, Kubaşık sei mit seiner Familie zuerst in die Schweiz geflohen und erst 1994 nach Deutschland gekommen. Dort heißt es auch, Kubaşık selbst habe sich in einer Kurdenorganisation engagiert, seine Frau sei Mitglied der [[Sozialistische Partei Kurdistans|Sozialistischen Partei Kurdistans]] gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem zwischenzeitlichen Aufenthalt in der Schweiz&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara John]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit [[Vera Gaserow]] und Taha Kahya: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Wunden kann man nicht heilen. Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „Ich habe mein Herz schon begraben: Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 110–120, hier S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; und knapp zwei Jahren in einer [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] wurde seinem Antrag stattgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw&amp;quot;&amp;gt;Andrea Grunau: [https://www.dw.com/de/eine-tochter-will-gerechtigkeit/a-16702879 &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus: Eine Tochter will Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Welle]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner Ehefrau Elif hatte er neben der Tochter zwei in Deutschland geborene Söhne; alle Familienangehörigen nahmen 2003 die [[deutsche Staatsangehörigkeit]] an. Seine Frau Elif nannte das „eine bewusste Entscheidung“: „Deutschland fühlte sich als Heimat an.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara John]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit [[Vera Gaserow]] und Taha Kahya: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Wunden kann man nicht heilen. Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „Ich habe mein Herz schon begraben: Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 110–120, hier S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsleben ==&lt;br /&gt;
Kubaşık begann als [[Hilfsarbeitskraft|Hilfsarbeiter]] in einem [[Großhandel]] für Obst und Gemüse und arbeitete dann als Bauarbeiter, bevor er einen Schlaganfall erlitt. Als er sich davon erholt hatte, machte er sich selbständig;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt; er eröffnete einen Kiosk in der Mallinckrodtstraße in der [[Stadtbezirk Innenstadt-Nord (Dortmund)|Dortmunder Nordstadt]] ({{Coordinate|NS=51.524025|EW=7.455908|type=landmark|region=DE-NW|text=Lage|name=Mallinckrodtstraße 190 Dortmund}}). Er hatte den Kiosk zwei Jahre lang mit Hilfe seiner Familie betrieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;Tom Sundermann: [https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-prozess-kubasik/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;NSU-Prozess: Der Albtraum nach dem Mord.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschlossen, das Geschäft aufzugeben, da die Arbeit das Familienleben aufzehrte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt; als Kubaşık am Mittag des 4. April 2006 erschossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Ermittlungen ==&lt;br /&gt;
Kubaşık wurde gegen 13 Uhr von einer Kundin in einer Blutlache liegend hinter dem Tresen seines Kiosks aufgefunden; Zeugen der Tat gibt es nicht. Laut einer Fallanalyse des [[Landeskriminalamt Baden-Württemberg|Landeskriminalamtes Baden-Württemberg]] von 2007&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw&amp;quot; /&amp;gt; suchten die Täter den Kiosk zwischen 12 und 13 Uhr auf und schossen mit derselben Pistole der Serie [[Česká zbrojovka (Strakonice)|Česká]] [[Pistole vz. 82|83]], die bei allen als [[NSU-Mordserie]] bezeichneten Tötungsdelikten benutzt wurde, viermal auf ihn und trafen zweimal. Es wurde nur eine Patronenhülse gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Aust]], [[Dirk Laabs]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, München 2014, S. 635 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag nach dem Tod Kubaşıks begannen die Befragungen seiner Angehörigen, da die Ermittlungsbehörden fälschlich davon ausgingen, dass die NSU-Mordserie eng mit dem familiären Hintergrund der Opfer zusammenhänge. Witwe und Kinder wurden getrennt voneinander nach vermeintlichen Drogengeschäften, Mafia- und [[PKK]]-Kontakten des Vaters befragt und lange selbst der Tat verdächtigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Da der Verdacht gegen Mehmet Kubaşık bald öffentlich bekannt wurde, wurde die Familie daraufhin über Jahre stigmatisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot; /&amp;gt; Wegen der zufälligen und kurzen Bekanntschaft mit [[İsmail Yaşar]] vermuteten die Ermittler, beide hätten eine politische Organisation in der Türkei mitfinanziert und seien deswegen umgebracht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara John]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit [[Vera Gaserow]] und Taha Kahya: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Wunden kann man nicht heilen. Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel „Ich habe mein Herz schon begraben: Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 110–120, hier S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Richtung einer rechtsterroristischen Motivation wurde – wie bei fast allen anderen Fällen der NSU-Mordserie – erst im November 2011 ermittelt. Dazu kam es durch die Selbstenttarnung der Terrorzelle und den folgenden erweiterten Suizid der beiden Haupttäter [[Uwe Mundlos]] und [[Uwe Böhnhardt]], und nachdem [[Beate Zschäpe]], das dritte Mitglied der Terrorzelle, Bekennervideos versandt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufarbeitung und Gedenken ==&lt;br /&gt;
Die Angehörigen beteiligten sich – wie auch die Familie des ersten NSU-Opfers [[Enver Şimşek]] – am 6. Mai 2006 an einem Schweigemarsch mit 2000 Personen in Kassel, den die Familie Yozgat, deren Sohn [[Halit Yozgat|Halit]] zwei Tage nach Kubaşık Opfer des NSU geworden war, organisiert hatte. Bei einem weiteren Schweigemarsch einen Monat später in Dortmund nahmen 200 Menschen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Aust]], [[Dirk Laabs]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, München 2014, S. 645.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kubaşıks Tochter Gamze wurde zu einem der öffentlichen Gesichter der Familien der NSU-Opfer. So sprach sie gemeinsam mit [[Semiya Şimşek]], der Tochter Enver Şimşeks, bei der zentralen Gedenkveranstaltung der Bundesrepublik im [[Schauspielhaus am Gendarmenmarkt]] Anfang 2012.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutscher Bundestag]], {{BT-Drs|17|16400}}: &amp;#039;&amp;#039;Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses nach Artikel 44 des Grundgesetzes.&amp;#039;&amp;#039; 22. August 2013, S. 63. Siehe auch [[Lara Fritzsche]]: [https://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39655/1/1 &amp;#039;&amp;#039;In Trauer verbunden.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Magazin, Heft 10/2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab Ende 2011 wurde gegen Beate Zschäpe und mehrere mutmaßliche Gehilfen ermittelt. Das [[Bundeskriminalamt (Deutschland)|Bundeskriminalamt]] geht wegen einer Postkarte vom September 2005, die laut [[Schriftvergleichung|Schriftgutachten]] von Uwe Böhnhardt geschrieben, in Dortmund abgestempelt und an die damalige Zwickauer Wohnung des NSU-Trios adressiert worden war, davon aus, dass Böhnhardt den Kiosk zuvor ausspähte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/article146718346/ &amp;#039;&amp;#039;Böhnhardt soll Tatort in Dortmund ausgespäht haben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. September 2015 ([[Deutsche Presse-Agentur|DPA]]-Meldung).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor dem Mord, zuletzt am 3. April 2006, wurden am Rechner in der NSU-Wohnung Ausschnitte des Dortmunder Stadtplans mit Hilfe eines Routenplaners ausgedruckt, die mit mehreren Markierungen versehen wurden (allerdings nicht vom Tatort). In den Resten der NSU-Wohnung fanden Ermittler im November 2011 auch Dutzende Adressen von politischen Gegnern sowie muslimischen und jüdischen Einrichtungen in Dortmund. Am 3. April 2006, einen Tag vor dem Mord an Kubaşık, war auf den Namen [[Holger Gerlach]] – dessen Identität sich Böhnhardt häufig zur Tarnung zu eigen machte – in Chemnitz „sehr kurzfristig“ ein Wohnmobil gemietet worden, das am 7. April 2006, einen Tag nach dem Mord an Halit Yozgat, wieder abgegeben worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Aust, Dirk Laabs: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, München 2014, S. 667.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tat ist dem NSU zuzurechnen, weil sie im von Zschäpe versandten Bekennervideo als Teil ihrer „Deutschlandtour“ genannt wird und im Schutt der letzten NSU-Wohnung in deren Pressearchiv ein Artikel zum Mord an Kubaşık gefunden wurde. Eine Zeugin sah vor dem Kiosk im zeitlichen Zusammenhang mit der Tat zwei Männer mit Fahrrad, die sie als „Junkies oder Nazis“ beschrieb und deren Körperbau und Alterzuschreibung auf Mundlos und Böhnhardt passen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nsu-nebenklage.de/blog/2017/07/27/27-07-2017-protokoll/ &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer der Bundesanwaltschaft 3. Tag: Vollständige Mitschrift.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NSU-Nebenklage.de&amp;#039;&amp;#039;, 27. Juli 2017; Tobias Grossekemper: [http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/-151561.html &amp;#039;&amp;#039;Der NSU-Mord an Kubasik – ein Fall mit vielen offenen Fragen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhrnachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[NSU-Prozess]] vor dem [[Oberlandesgericht München]] waren ab 2013 Zschäpe als Mittäterin des Mordes und vier Gehilfen angeklagt. Die Familie Kubaşık gehörte dort zu den [[Nebenklage|Nebenklägern]] und wurde von neun Rechtsanwälten vertreten, die jeweils unterschiedliche Komplexe bearbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gisela Friedrichsen]]: [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/-a-906515.html &amp;#039;&amp;#039;Carsten S. im NSU-Prozess: „Dann erfuhr ich das! Das war schon bitter“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese drangen darauf, über die Anklageschrift des Generalbundesanwalts hinaus die möglichen Hintermänner, insbesondere mutmaßliche lokale Kontaktpersonen der Angeklagten, in Dortmund ins Blickfeld zu nehmen. Es werden Verbindungen des NSU zur Dortmunder [[Neonazi]]-Szene vermutet; sie waren mutmaßlich mit der rechtsextremen Band [[Oidoxie]] und der örtlichen gewaltbereiten Gruppe des [[Combat 18]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nsu-watch.info/2014/11/protokoll-156-verhandlungstag-06-november-2014/ &amp;#039;&amp;#039;Protokoll 156. Verhandlungstag – 06. November 2014.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NSU-Watch&amp;#039;&amp;#039;, 6. November 2014; Marie Becker: [https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/der-nsu-und-die-militante-rechte-szene-dortmunds-2015-02 &amp;#039;&amp;#039;Der NSU und die militante rechte Szene Dortmunds.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mut gegen rechte Gewalt]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Tatort war wenige hundert Meter von der damaligen Wohnung des Neonazis [[Siegfried Borchardt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Aust]], [[Dirk Laabs]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, München 2014, S. 635 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vom Neonazi-Treff [[Heinrich-Feldhoff-Stiftung#Nachwirkungen|„Deutscher Hof“]] entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Winkelsträter |url=https://www.wr.de/staedte/dortmund/article6081572/kioskmord-2006-nahe-am-nazi-treff-deutscher-hof-in-der-nordstadt.html |titel=Kioskmord 2006 nahe am Nazi-Treff „Deutscher Hof“ in der Nordstadt |werk=Westfälische Rundschau |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-11-17 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Schlussvorträgen des Prozesses im November 2017 plädierten Elif und Gamze selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Sundermann: [https://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2017/11/22/medienlog-plaedoyer-elif-kubasik-nsu/ &amp;#039;&amp;#039;Der Schmerz der Witwe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit Online&amp;#039;&amp;#039;, NSU-Prozess-Blog, 22. November 2017; Marcel Fürstenau: [https://www.dw.com/a-41476355 &amp;#039;&amp;#039;NSU-Prozess: „Wenn es Ihnen irgendwann leid tut…“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Welle]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. November 2017; Julia Jüttner, Thomas Hauzenberger: [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/-a-1179845.html &amp;#039;&amp;#039;Plädoyer im NSU-Prozess: „Überlegen Sie es sich gut, Frau Zschäpe“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, 22. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2018 wurde Zschäpe wegen Mittäterschaft unter anderem am Mord an Kubaşik zu lebenslanger Haft verurteilt, ohne selbst am Tatort anwesend gewesen zu sein. [[Ralf Wohlleben]] und Carsten Schultze wurden wegen Beihilfe zum Mord unter anderem an Kubaşik zu zeitigen Haftstrafen verurteilt, weil sie die Tatwaffe beschafft hatten. Alle Urteile sind  nach Abweisung der Revisionsanträge durch den Bundesgerichtshof spätestens seit Dezember 2021 rechtskräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=dpa | url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundesgerichtshof-gesamtes-urteil-im-nsu-prozess-rechtskraeftig-17685510.html | titel=Gesamtes Urteil im NSU-Prozess rechtskräftig | werk=[[FAZ.net]] | datum=2021-12-15 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 2016 befasste sich der [[NSU-Untersuchungsausschüsse#Nordrhein-Westfalen|NSU-Untersuchungsausschuss]] des nordrhein-westfälischen Landtags mit diesen Umständen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Reinle: [https://www1.wdr.de/archiv/nsu/nsu-ausschuss-zeugenaussage-kubasik-104.html &amp;#039;&amp;#039;Kubaşık-Angehörige vor NSU-Ausschuss: Von Ermittlern als Täter-Familie behandelt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Rundfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2016. Siehe auch bereits ders.: [https://www1.wdr.de/themen/politik/nsu/nsu-ausschuss-tatortbegehungen-100.html &amp;#039;&amp;#039;NSU-Ausschuss in Mallinckrodtstraße: Abgeordnete besichtigen Dortmunder Tatort.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Rundfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde die These erwogen, Kubaşık sei möglicherweise deshalb als Opfer ausgewählt worden, weil sich der Kiosk in der Nähe des Todesortes des von der [[Nationalsozialistische Propaganda|NS-Propaganda]] als [[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|„Blutzeugen“]] bezeichneten [[Sturmabteilung|SA]]-Mitglieds Adolf Höh befunden habe, der 1930 bei gewaltsamen politischen Auseinandersetzungen umgebracht worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nrw.nsu-watch.info/812-2/ &amp;#039;&amp;#039;NSU-Tatorte in räumlicher Nähe zu Todesorten von „Blutzeugen“ der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NSU-Watch NRW&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2016; Tobias Großekemper: [http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/-116942.html &amp;#039;&amp;#039;„Blutzeugen“-Hypothese: Gibt es ein Muster hinter den Tatorten des NSU?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhrnachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausschuss kam in seinem Schlussbericht 2017 zum Ergebnis, dass die Ermittlungen nach dem Mord im Umfeld der Familie den Blick verstellt hätten und von Vorurteilen geleitet gewesen seien. Grüne und Piratenpartei kamen in ihren Sondervoten zum Schluss, die Familie sei durch die Art der Ermittlungen stigmatisiert und kriminalisiert worden; Polizei und Staatsanwaltschaften müssten in Hinblick auf [[Institutioneller Rassismus|strukturellen Rassismus]] untersucht werden. Zudem legte der Abschlussbericht die engen Verbindungen der Dortmunder Neonaziszene nach Kassel offen, die jedoch nach Ansicht der Grünen noch nicht ausreichend aufgeklärt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Forth: [http://www.dortmund24.de/dortmund/abschlussbericht-nsu-ua/ &amp;#039;&amp;#039;Abschlussbericht: „Strukturelles Versagen“ bei Aufklärung der NSU-Morde.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dortmund24&amp;#039;&amp;#039;, 10. April 2017. Siehe auch den [https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14400.pdf Abschlussbericht des Landtags Nordrhein-Westfalen (PDF)], 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NSU-Mahnmal Dortmund 1.jpg|mini|hochkant|Mahnmal für alle NSU-Todesopfer beim Dortmunder Hauptbahnhof (2013)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehmet Kubaşık wurde in der Türkei in der Provinz [[Kahramanmaraş (Provinz)|Kahramanmaraş]] begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;Gamze Kubaşık: [https://taz.de/Tochter-eines-NSU-Toten-erinnert-sich/!5029521/ &amp;#039;&amp;#039;Tochter eines NSU-Toten erinnert sich: „Ich will nicht ewig Opfer sein“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Bürgersteig vor dem früheren Kiosk Kubaşıks wurde im September 2012 zu seinen Ehren ein Gedenkstein eingelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Dahlmann: [https://www.abendblatt.de/article109433359/ &amp;#039;&amp;#039;Witwe bricht bei Gedenkstein-Enthüllung zusammen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nähe des [[Dortmund Hauptbahnhof|Dortmunder Hauptbahnhofs]] wurde im Juli 2013 in Anwesenheit von Kubaşıks Witwe ein Mahnmal für alle zehn Todesopfer des NSU – entsprechend [[Nationalsozialistischer Untergrund#Gedenken an die Opfer und Umgang mit den Angehörigen|ähnlichen Orten]] in anderen betroffenen Städten – eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/article118055786/ &amp;#039;&amp;#039;Mahnmal erinnert an die NSU-Opfer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juli 2013; [https://www1.wdr.de/archiv/am-rechten-rand/nsu292.html &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstein für NSU-Opfer in Dortmund.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Rundfunk]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dortmunder Neonazis haben immer wieder versucht, das Gedenken zu stören.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Huesmann: [https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/12/23/dortmunder-neonazis-schmaehen-anne-frank-und-nsu-opfer-mehmet-kubasik_18099 &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Neonazis schmähen Anne Frank und NSU-Opfer Mehmet Kubaşık.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Störungsmelder (Weblog)|Störungsmelder]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wiederholt wurde Kubaşık mit Kundgebungen und Ehrungen gedacht; zum zehnten Todestag erinnerten die Fußballfans von [[Borussia Dortmund]] in Anwesenheit der Angehörigen bei einem Heimspiel mit einem Spruchband an den Ermordeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Thiel: [http://www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Dortmund/BVB-Fans-gedenken-NSU-Opfer-Mehmet-Kubasik-151642.html &amp;#039;&amp;#039;BVB-Fans gedenken NSU-Opfer Mehmet Kubasik.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhrnachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 2019 beschloss die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord, den Platz im Karree „Münsterstraße/Mallinckrodtstraße/Kleine Burgholzstraße“ nach Mehmet Kubaşık zu benennen. Die Umbenennung erfolgte am 8. November 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dosys01.digistadtdo.de/dosys/prinfo.nsf/xml/9078E13E3D7EC5B3C12584AC00444900/$FILE/081119%20PM%20Mehmet-Kubaşık-Platz.pdf Erinnerung, Gedenken und Mahnung: Stadt Dortmund benennt Mehmet-Kubaşık-Platz]{{Toter Link|url=https://dosys01.digistadtdo.de/dosys/prinfo.nsf/xml/9078E13E3D7EC5B3C12584AC00444900/%24FILE/081119%20PM%20Mehmet-Kuba%C5%9F%C4%B1k-Platz.pdf |date=2026-06 |archivebot=2026-06-06 07:33:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara John]] (Hrsg.) in Zusammenarbeit mit [[Vera Gaserow]] und Taha Kahya: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Wunden kann man nicht heilen. Was der NSU-Terror für die Opfer und Angehörigen bedeutet.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg, Basel, Wien 2014, ISBN 978-3-451-06727-3, Kapitel „Ich habe mein Herz schon begraben: Elif Kubaşık, Ehefrau Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 110–120 und Kapitel „Ich will nicht ewig Opfer sein: Gamze Kubaşık, Tochter Mehmet Kubaşıks, erzählt“, S. 121–134 [https://taz.de/Tochter-eines-NSU-Toten-erinnert-sich/!5029521/ (Vorabdruck)].&lt;br /&gt;
* [[Stefan Aust]], [[Dirk Laabs]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU.&amp;#039;&amp;#039; Pantheon, München 2014, ISBN 978-3-570-55202-5, S. 635 f.&lt;br /&gt;
* [[Landtag Nordrhein-Westfalen]], 16. Wahlperiode, Drucksache 16/14400: &amp;#039;&amp;#039;Schlussbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses III&amp;#039;&amp;#039;, 27. März 2017, Kapitel B.III: „Mord an Mehmet Kubaşık – Tatkomplex Dortmund“, S. 416–518 [https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14400.pdf (PDF)].&lt;br /&gt;
* Antonia von der Behrens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kein Schlusswort. Nazi-Terror – Sicherheitsbehörden – Unterstützernetzwerk. Plädoyers im NSU-Prozess.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2018, ISBN 978-3-89965-792-0, darin unter anderem:&lt;br /&gt;
** Elif Kubaşık: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind ein Teil dieses Landes, und wir werden hier weiterleben. Plädoyer vom 21. November 2017.&amp;#039;&amp;#039; S. 25 f.&lt;br /&gt;
** Carsten Ilius: &amp;#039;&amp;#039;Der Mord an Mehmet Kubaşık in Dortmund. Beispiel für rassistische Ermittlungen und unzureichende Ermittlungen hinsichtlich lokaler NSU-Netzwerkstrukturen. Plädoyer vom 21. und 22. November 2017.&amp;#039;&amp;#039; S. 27–61.&lt;br /&gt;
** Gamze Kubaşık: &amp;#039;&amp;#039;Sie haben das Versprechen gebrochen! Plädoyer vom 22. November 2017.&amp;#039;&amp;#039; S. 103 f.&lt;br /&gt;
* Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek mit Christine Werner: &amp;#039;&amp;#039;Unser Schmerz ist unsere Kraft. Neonazis haben unsere Väter ermordet&amp;#039;&amp;#039;. S. Fischer, Frankfurt am Main 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* Andrea Grunau: [https://www.dw.com/de/eine-tochter-will-gerechtigkeit/a-16702879 &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus: Eine Tochter will Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Welle]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2013.&lt;br /&gt;
* Armin Lehmann: [https://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-mord-an-mehmet-kubasik-das-leben-mit-dem-schmerz/7914560.html &amp;#039;&amp;#039;NSU-Mord an Mehmet Kubasik: Das Leben mit dem Schmerz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. März 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste NSU-Mordopfer}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1165106019|VIAF=2873153532459748820002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kubasik, Mehmet}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Handel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kubaşık, Mehmet&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=türkisch-deutscher Einzelhändler kurdischer Abstammung, mutmaßlich achtes Opfer der Tötungsserie der rechtsradikalen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hanobası]], [[Pazarcık]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. April 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel basiert (ganz oder teilweise) auf dem Artikel „[[:de:Mehmet Kubaşık|Mehmet Kubaşık]]“ aus der freien Enzyklopädie [https://de.wikipedia.org Wikipedia] und steht unter der Lizenz [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ CC BY-SA 4.0]. In der Wikipedia ist eine [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mehmet_Kuba%C5%9F%C4%B1k&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Personen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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