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	<title>Koçgiri-Aufstand - Dîroka guhartoyê</title>
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	<subtitle>Dîroka guhartina vê rûpelê di wîkiyê de</subtitle>
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		<id>https://kurdipedia.shiwan.online/index.php?title=Ko%C3%A7giri-Aufstand&amp;diff=498&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)</title>
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		<updated>2026-08-09T20:25:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rûpela nû&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koçgiri-Aufstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Ümraniye Hadisesi&amp;#039;&amp;#039; (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Vorfall von Ümraniye&amp;#039;&amp;#039;) fand 1920 in der Provinz [[Sivas (Provinz)|Sivas]] statt. Benannt wurde er nach dem [[Eşiret]] der [[Koçgiri]], die in Sivas verbreitet waren und an die 190 Dörfer in dem Gebiet besaßen. Insgesamt lebten dort an die 140.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die erste Phase begann im Juli 1920 und wurde nach Bekanntwerden des [[Vertrag von Sèvres (Osmanisches Reich)|Friedensvertrages von Sevres]] intensiver. Sèvres sicherte [[Kurden]] und [[Armenier]]n eigene Nationalstaaten oder zumindest [[Autonomie]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1920 kamen die Führer des Aufstandes in [[İmranlı]] zusammen, um ihre Ziele zu formulieren. Am 8. Dezember forderten die Führer der Koçgiri in einem Telegramm an Mustafa Kemal die Einrichtung eines unabhängigen Kurdistans. Es sollte die Provinzen Diyarbakir, Mamuret ül-Aziz, Van und Bitlis umfassen. Sie beriefen sich dabei auf den Vertrag von Sèvres und drohten mit Waffengewalt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Lukas Kieser]]: &amp;#039;&amp;#039;Der verpasste Friede. Mission, Ethnie und Staat in den Ostprovinzen der Türkei 1839–1938.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 2000, ISBN 3-905313-49-9, S.&amp;amp;nbsp;401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ankara nahm die Forderungen der Rebellen nicht ernst und spielte auf Zeit. Kurdische Abgeordnete aus Ankara sollten die aufständischen Stämme dazu bewegen, den anti-republikanischen und vom sogenannten [[Kürdistan Teali Cemiyeti]] gelenkten Aufstand zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember wurde [[Nuri Dersimi]] verhaftet, neben [[Alişer]] ein weiterer wichtiger Wortführer. Auf Druck von [[Said Rıza]] gab Ankara nach und ließ Dersimi frei. Trotz der Appelle der Separatisten setzte Ankara [[Türkisches Heer|seine Armeen]] in Bewegung, so dass die Milizen eine wichtige Straße in Koçgiri besetzten. Die Rebellen bildeten eine provisorische Regierung, und ab da weiteten sich die Kämpfe aus. Ankara indes versuchte mit einer Delegation, die Milizen zu beschwichtigen, unter anderem sollten die kurdischen Gebiete von kurdischen Beamten regiert und [[Kurdische Sprache|Kurdisch]] offizielle Sprache werden. Am 10. März verhängte Ankara das Kriegsrecht. Dagegen wollten die Milizen einen kurdisch sprechenden [[Gouverneur]] mit türkischem Stellvertreter für Koçgiri. Die Türkische Regierung akzeptierte das nicht und wollte obendrein, dass alle Armenier in dem Gebiet Koçgiri an Ankara übergeben werden. Die Kämpfe intensivierten sich und Ankara brannte mehrere Dörfer nieder. Einige Rebellen zogen sich nach Dersim zurück und kehrten dann wieder nach Koçgiri zurück. Einer der Führer Haydar Bey wurde mit weiteren 14 seiner Leute zum Tode verurteilt. 65 weitere Anführer wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Eine Delegation traf sich mit Kurden in [[Erzincan]], die ein 24-Punkte-[[Memorandum]] vorlegten. Sie forderten kurdische Schulen, Reparationen und einen kurdisch sprechenden Gouverneur. Zunächst akzeptierte Ankara dies, widerrief es aber später wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand wurde am 17. Juni 1921 durch [[Nureddin Pascha]] blutig niedergeschlagen, und viele Anführer sollten schließlich hingerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Nuri Dersimi]]: &amp;#039;&amp;#039;Kürdistan Tarihinde Dersim&amp;#039;&amp;#039; (Dersim in der Geschichte Kurdistans), Aleppo 1952, Neudruck Köln 1988.&lt;br /&gt;
* Hıdır Göktaş: &amp;#039;&amp;#039;Kürtler, İsyan-Tenkil&amp;#039;&amp;#039; (Kurden, Aufstand-Deportation), Istanbul 1991.&lt;br /&gt;
* Faik Bulut: &amp;#039;&amp;#039;Dersim Raporları&amp;#039;&amp;#039; (Die Dersim-Berichte), Istanbul 2005, ISBN 975-6106-02-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koçgiri Rebellion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Kocgiri-Aufstand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurdische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkischer Befreiungskrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Sivas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ev gotar bi zimanên din / Dieser Artikel in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
* [[:ar:تمرد كوجكيري|العربية]]&lt;br /&gt;
* [[:az:Qoçgiri üsyanı|Azərbaycanca]]&lt;br /&gt;
* [[:bg:Кочкири|bg]]&lt;br /&gt;
* [[:ckb:ڕاپەڕینی قۆچگری|سۆرانی]]&lt;br /&gt;
* [[:diq:Terteley Qoçgiriye|diq]]&lt;br /&gt;
* [[:en:Koçgiri rebellion|English]]&lt;br /&gt;
* [[:fa:قیام کوچگیری|فارسی]]&lt;br /&gt;
* [[:fr:Révolte de Koçgiri|Français]]&lt;br /&gt;
* [[:it:Ribellione di Koçgiri|it]]&lt;br /&gt;
* [[:ku:Serhildana Qoçgiriyê 1921|Kurmancî]]&lt;br /&gt;
* [[:sv:Koçgiriupproret|sv]]&lt;br /&gt;
* [[:tr:Koçgiri İsyanı|Türkçe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel basiert (ganz oder teilweise) auf dem Artikel „[[:de:Koçgiri-Aufstand|Koçgiri-Aufstand]]“ aus der freien Enzyklopädie [https://de.wikipedia.org Wikipedia] und steht unter der Lizenz [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ CC BY-SA 4.0]. In der Wikipedia ist eine [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ko%C3%A7giri-Aufstand&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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