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	<title>Frauenrechte in Kurdistan - Dîroka guhartoyê</title>
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	<subtitle>Dîroka guhartina vê rûpelê di wîkiyê de</subtitle>
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		<title>Admin: Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)</title>
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		<updated>2026-08-09T20:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Import von de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rûpela nû&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Neutralität}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurdish-inhabited area by CIA (1992) box inset removed.jpg|mini|Landkarte mit eingezeichnetem kurdischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
Der Artikel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frauenrechte in [[Kurdistan]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befasst sich mit der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Stellung der Frauen in den [[Kurden|kurdischen]] Siedlungsgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Stellung der kurdischen Frauen ==&lt;br /&gt;
[[Şerefhan]], ein Autor des 16. Jahrhunderts, berichtet über die Frauen der seinerzeit herrschenden kurdischen Klasse. Demnach waren die Frauen vom öffentlichen Leben und der Ausübung von Herrschaft ausgeschlossen. Es herrschte gemäß islamischer Tradition Polygamie und Frauen wurden bei kriegerischen Auseinandersetzungen als Kriegsbeute betrachtet. Der Autor erwähnt allerdings auch drei kurdische Frauen, die nach dem Tod ihrer Ehemänner interimsweise die Herrschaft ausübten, bis die Söhne die Herrschaft übernehmen konnten. [[Evliya Çelebi]] erwähnte im 17. Jahrhundert, dass es kurdische Frauen nicht gestattet war, alleine zum Markt zu gehen, es aber gelegentlich geschah, dass Frauen die Macht ausübten.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph, Suad; Najmābādi, Afsāneh (Hrsg.): (2003), &amp;quot;Kurdish Women&amp;quot;, Encyclopaedia of women &amp;amp; Islamic cultures, Band 2. Boston MA USA: Brill Academic Publishers, ISBN 90-04-13247-3, S. 358.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einflussreiche Frauen in der kurdischen Geschichte der letzten Jahrhunderte waren unter anderem: Fürstin Adela von Jaff,&amp;lt;ref&amp;gt;pukmedia.com: {{Webarchiv|url=http://www.pukmedia.com/EN/EN_Direje.aspx?Jimare=21734 |archive-is=20140918230759 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lady Adela Jaff or the Princess of the Brave&amp;#039;&amp;#039; }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstin Halima von [[Hakkâri]], Prinzessin Fatma, die ein [[Jesiden|jesidisches]] Klanoberhaupt war, oder Fürstin Maryam von Nehri, welche während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] mit dem [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] Verhandlungen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Jwaideh: &amp;#039;&amp;#039;The Kurdish national movement: its origins and development.&amp;#039;&amp;#039; Syracuse University Press, 2006, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fremdheit der Frau gegenüber der Abstammungsgruppe, in die sie einheiratet, und das Misstrauen gegenüber der Frau und ihrer Sexualität als „Inkarnation des Unbeherrschbaren“ ([[Fatima Mernissi]]) begründen einen Komplex von Regeln, die der Frau eine benachteiligte Stellung zuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Fischer-Tahir: &amp;#039;&amp;#039;»Wir gaben viele Märtyrer«. Widerstand und kollektive Identitätsbildung in Irakisch-Kurdistan.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-89771-015-3, Münster 2003, S. 34 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Eheschließung erscheint die Ehe mit der [[Verwandtschaftsbeziehung#Cousin und Cousine|Cousine]], besonders die von väterlicher Seite ([[Sorani]]: &amp;#039;&amp;#039;kiç-î mam&amp;#039;&amp;#039;) als ethische Norm: Frauen oder Schwiegertöchter, die der gleichen Abstammungsgruppe angehören, gelten als am wenigsten unrein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders unter nicht-[[Volksstamm|tribalen]] Kurden kommt es auch zu &amp;#039;&amp;#039;jin be jin&amp;#039;&amp;#039;-Ehen („Frau gegen Frau“), bei denen zwei Männer je eine Schwester oder Tochter „tauschen“; Grund hierfür ist oft der Wunsch, [[Brautgeld]] &amp;#039;&amp;#039;([[Morgengabe|mahr]])&amp;#039;&amp;#039; zu sparen. Andere Formen der Eheschließung sind &amp;#039;&amp;#039;gaure be piçuk&amp;#039;&amp;#039; („groß gegen klein“), wo eine Frau gegen das Versprechen eines zum Zeitpunkt der Ehe noch nicht heiratsfähigen Mädchens in eine andere Familie gegeben wird, und &amp;#039;&amp;#039;jin be xwên&amp;#039;&amp;#039; („Frau gegen Blut“), wo eine Frau verheiratet wird, um eine [[Blutrache|Blutfehde]] zu verhindern; hierbei bleibt aber bei allen Beteiligten ein Gefühl der Schande zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Fischer-Tahir: &amp;#039;&amp;#039;»Wir gaben viele Märtyrer«. Widerstand und kollektive Identitätsbildung in Irakisch-Kurdistan.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-89771-015-3, Münster 2003, S. 58 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; da es sich nach [[Scharia|islamischem Recht]] hierbei um [[Konkubinat]] handelt. Das Brautgeld, das persönliches Eigentum der Frau wird und alleine ihrer Verfügungsgewalt untersteht, ist eine zwingende Voraussetzung für eine legale Ehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Spies |Titel=Mahr |Sammelwerk=The Encyclopaedia of Islam |WerkErg=New Edition |Band=VI |Verlag=Brill |Ort=Leiden |Datum=1991 |Seiten=78b–80a}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation nach Regionen ==&lt;br /&gt;
=== Nordkurdistan (Südosten der Türkei) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Frauenrechte in der Türkei}}&lt;br /&gt;
In den kurdischen Gebieten der Türkei gelten türkische Gesetze, aufgrund der Verhinderung einer autonomen Selbstverwaltung der Kurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=n-tv Nachrichten |url=https://www.n-tv.de/ticker/Tuerkei-setzt-drei-Buergermeister-im-kurdisch-gepraegten-Suedosten-des-Landes-ab-article25334815.html |titel=Türkei setzt drei Bürgermeister im kurdisch geprägten Südosten des Landes ab |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dennoch hat auch hier der Einfluss der [[Barış ve Demokrasi Partisi|BDP]], später [[Halkların Demokratik Partisi|HDP]] und heute [[Halkların Eşitlik ve Demokrasi Partisi|DEM-Partei]] im Südosten des Landes zu außergewöhnlichen Situationen geführt. So kandidieren in den kurdischen Gebieten jeweils zwei Personen für denselben Posten des Bürgermeisters (Ko-Bürgermeister), eine Frau und ein Mann, obwohl das türkische Kommunalrecht dies nicht anerkennt. Allerdings hatten nur 79 % der von der BDP 2014 gewonnenen 97 Bürgermeisterämter eine gemischte Doppelspitze und nur 24 % der Frauen waren als tatsächliche Kandidaten gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zeynep Gürcanalı |url=https://www.hurriyet.com.tr/gundem/26138818.asp |titel=İşte seçilen kadın başkanlar |werk=Hürriyet |datum=2014-04-02 |abruf=2015-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der HDP und DEM-Partei ist die Spitze ebenfalls doppelt besetzt, zudem sind sie die einzigen Parteien in der Türkei mit einer Frauenquote. Der gesellschaftliche Wandel wird auf die feministische Ideologie des inhaftierten Vorsitzenden der Terrororganisation (PKK) [[Abdullah Öcalan]] zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/politik/ausland/article141772265/Wie-die-PKK-von-Stalin-zur-Muelltrennung-kam.html Wie die PKK von Stalin zur Mülltrennung kam]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostkurdistan (iranische Provinz) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Frauenrechte in Iran|Iran#Menschenrechte|titel2=„Menschenrechte“ im Artikel Iran}}&lt;br /&gt;
In der Region Kurdistans, die in [[Iran]] liegt, gelten die Gesetze der Islamischen Republik Iran. Amnesty International veröffentlichte 2021, dass Frauen in Iran Diskriminierung erfahren im Bereich der Eheschließung, Scheidung und Erbschaftsangelegenheiten, beim Zugang zum Arbeitsmarkt und zu politischen Ämtern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-report/iran-2021 |titel=Iran 2021 |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise dürfen Frauen nicht als Präsident kandidieren und müssen sich in der Öffentlichkeit an eine strenge [[Kleiderordnung]] halten. Wenn gegen die öffentliche Ordnung verstoßen wird, drohen den Frauen hohen Geld- und Haftstrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-kopftuch-106.html |titel=Iran bringt umstrittenes Kopftuchgesetz auf den Weg |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Deutschen sogenannte [[Sittenpolizei in Iran|Sittenpolizei]] wurde im Jahr 2005 zur Kontrolle dessen eingeführt. Von Festnahmen dieser Einheiten sind vorwiegend Frauen betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bozorgmehr Sharafedin |url=https://www.reuters.com/article/us-iran-rights-rouhani-idUSKCN0XH0WH |titel=Rouhani clashes with Iranian police over undercover hijab agents |werk=Reuters |datum=2016-04-20 |sprache=en |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wenden sie häufig starke Gewalt an und immer wieder kommen Frauen dabei ums Leben. Im September 2022 starb so auch [[Jina Mahsa Amini|Jîna Mahsa Amini]]. Ihr Tod löste einen [[Proteste im Iran seit September 2022|großen Protest]] unter der Parole [[Frau, Leben, Freiheit|&amp;#039;&amp;#039;Jin, Jiyan, Azadî&amp;#039;&amp;#039;]] (deutsch „Frauen, Leben, Freiheit“) aus, erst in den kurdischen Gebieten und später in der gesamten Republik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Solmaz Khorsand |url=https://www.republik.ch/2023/02/17/islamische-republik-versus-iran-teil-1-die-wiege-des-widerstands |titel=Kurdistan, wo der Widerstand zu Hause ist |werk=republik.ch |datum=2023-02-17 |abruf=2023-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=@NatGeoDeutschland |url=https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/10/frau-leben-freiheit-proteste-iran-geschichte-frauenrechte |titel=„Frau, Leben, Freiheit“: Die Proteste in Iran und ihre Geschichte |datum=2022-10-13 |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sittenpolizei im Iran: Der Staat hat Angst |Sammelwerk=Zeit Online ze.tt |Online=https://www.zeit.de/zett/politik/2023-07/iran-sittenpolizei-kopftuchpflicht-kontrolle-protest |Abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südkurdistan (Autonome Region Kurdistan) ===&lt;br /&gt;
Die Position der Frau innerhalb der [[Autonome Region Kurdistan|Autonomen Region Kurdistan]] unterscheidet sich vom Rest des [[Irak]]. Es besteht eine Frauenquote von 30 % im kurdischen Regionalparlament (im nationalen Parlament besteht eine Frauenquote von 25 %). Mit verschiedenen Gesetzesinitiativen sollen Frauenrechte verbessert werden. Während zum Teil positive Tendenzen in der Entwicklung der Frauenrechte im kurdischen Teil des Iraks gesehen werden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogs.lse.ac.uk/mec/2018/01/05/gender-equality-in-iraq-and-iraqi-kurdistan/ |titel=Gender equality in Iraq and Iraqi Kurdistan |werk=Middle East Centre |datum=2018-01-05 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hooshmand Alizadeh, Josef Kohlbacher, Sara Qadir Mohammed, Salah Vaisi |Titel=The Status of Women in Kurdish Society and the Extent of Their Interactions in Public Realm |Sammelwerk=SAGE Open |Band=12 |Nummer=2 |Datum=2022-04 |ISSN=2158-2440 |DOI=10.1177/21582440221096441 |Seiten=215824402210964 |Online=http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/21582440221096441 |Abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird aber auch kritisiert, dass sich praktisch für Frauen wenig geändert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://now.mmedia.me/lb/en/reportsfeatures/566676-kurdish-tribal-leader-breaks-taboo-by-accepting-female-fighters |titel=Kurdish tribal leader breaks taboo by accepting female fighters |datum=2017-07-01 |abruf=2025-08-12 |archiv-datum=2017-07-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170701192437/https://now.mmedia.me/lb/en/reportsfeatures/566676-kurdish-tribal-leader-breaks-taboo-by-accepting-female-fighters |offline= |werk=now.mmedia.me |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Mitwirkung der Regierung in [[Erbil]] konnten mehr [[Frauenhaus|Frauenhäuser]] und Frauenrechtsorganisationen gegründet werden als im Rest Iraks.&amp;lt;ref&amp;gt;Reem Al-Abali: {{Webarchiv|url=http://www.deutsche-orient-stiftung.de/de/publikationen-de/studien/doc_download/1128-frauen-in-der-islamischen-welt |wayback=20150119170951 |text=&amp;#039;&amp;#039;Frauen im Irak: Die Rolle der Frau in der Politik und Zivilgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 382&amp;amp;nbsp;KB, S.&amp;amp;nbsp;57 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Probleme mit Anzeigen ====&lt;br /&gt;
Eine präzise Aussage über [[häusliche Gewalt]] gegen [[Frau]]en und [[Mädchen]] kann bis dato nicht getroffen werden. Es werden nur selten Meldungen bei der Polizei gemacht. Dies liegt vor allem an den örtlichen kulturellen Gegebenheiten, welche die Erwähnung von Problemen des eigenen Haushaltes als unfein ansehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[International Rescue Committee|IRC]]: {{Webarchiv |url=http://www.rescue.org/sites/default/files/resource-file/Iraq-%20Working%20Together%20to%20Address%20GBV%20%282%29_0.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Working Together to Address Violence Against Women and Girls in Iraqi Kurdistan&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150924090558 |format=PDF; 377&amp;amp;nbsp;KB, englisch, S.&amp;amp;nbsp;6 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen sexuelle Unterdrückung der Frauen in Teilen der kurdischen Gesellschaft kämpfen immer mehr kurdische Organisationen an, welche versuchen die Themen zu enttabuisieren, wie &amp;#039;&amp;#039;WADİ&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;HAUKARI e.&amp;amp;nbsp;V,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;ICAHK&amp;#039;&amp;#039;, sowie &amp;#039;&amp;#039;NWE&amp;#039;&amp;#039;, die von der deutschen Frauenrechtsorganisation &amp;#039;&amp;#039;[[medica mondiale]]&amp;#039;&amp;#039; gefördert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.medicamondiale.org/was-wir-tun/aktuelles/nachrichten-details/irak-frauenzentrum-in-halabja-staerkt-gefluechtete-frauen-unterstuetzt-von-medica-mondiale.html |titel=Irak: Frauenzentrum in Halabja stärkt geflüchtete Frauen – unterstützt von medica mondiale |werk=medicamondiale.org |datum=2016-04-29 |sprache=de |abruf=2025-08-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171109035222/http://www.medicamondiale.org/was-wir-tun/aktuelles/nachrichten-details/irak-frauenzentrum-in-halabja-staerkt-gefluechtete-frauen-unterstuetzt-von-medica-mondiale.html |archiv-datum=2017-11-09 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haukari e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.haukari.de/index.htm |text=Website des in Kurdistan-Irak tätigen Vereins HAUKARI e.&amp;amp;nbsp;V. |wayback=20070621004252}} (deutsch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ICHAK&amp;quot;&amp;gt;stophonourkillings.com: {{Webarchiv |url=http://www.stophonourkillings.com/index.php?name=News&amp;amp;catid=30 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stop honour killings!&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120121152737 }} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rechtliche Situation ====&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Klageerhebungen gegen häusliche Gewalt und allgemein gegen Gewalt an Frauen und Mädchen treffen hier auf verschiedene Barrieren. Es gibt bei der kurdischen Polizei nur wenige weibliche Beamte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Three YPJ soldiers hugging.jpg|mini|YPJ-Kämpferinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westkurdistan (Demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien) ===&lt;br /&gt;
Das 2018 zu „[[Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien|Autonome Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien]]“ umbenannte Gebiet [[Rojava (Region)|Westkurdistan]] stellt einen Gegensatz dar zu den umliegenden politischen Systemen. Während der Kämpfe gegen den sogenannten [[Islamischer Staat (Organisation)|Islamischen Staat]] (IS) im [[Bürgerkrieg in Syrien]] erregten vor allem die kurdischen Kämpferinnen von der [[YPJ]] weltweite mediale Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000007396527/Kampf-gegen-ISKurdische-Kaempferinnen-als-entscheidender-Faktor-im Kurdische Kämpferinnen als ein entscheidender Faktor gegen IS]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sie den IS vertrieben hatten, riefen sie in der Stadt [[Kobanê]] 2012 eine &amp;quot;Revolution&amp;quot; aus mit dem ernannten Ziel, eine gleichberechtigende [[Demokratie]] aufzubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/frauen-kurden-syrien-rojava-100.html |titel=Frauenrevolution in Nordsyrien - Mit Willen und Waffen |datum=2022-11-08 |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Interview mit [[Deutschlandfunk Kultur]] erklärt die promovierte, kurdische [[Soziologe|Soziologin]] [[Dilar Dirik]] aus [[Oxford Brookes University|Oxford]]:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Wenn man den Begriff Revolution hört, denkt man natürlich immer erst an einen dramatischen Punkt, nach dem alles anders wird. Aber ich denke, Frauenrevolution [...] ist anders zu verstehen. Denn allgemein wird die Revolution nicht als ein Tag definiert, nachdem alles anders wird, sondern ein sehr langer gesellschaftlicher Prozess, der Jahrzehnte lang oder Jahrhunderte lang dauern kann.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Auswirkungen dieser Entwicklungen sind die Errichtung des Frauendorfs [[Jinwar]] (dt. Frauengebiet/-siedlung) in der Nähe der Stadt [[Amude|Amûdê]], Frauenwerkstätten wie beispielsweise in [[Al-Hasaka|Heseke]] und der Frauenfernsehsender [[Jin-TV]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Loumay Alesali,Christina Zdanowicz |url=https://edition.cnn.com/2019/05/04/middleeast/jinwar-syria-female-only-village-trnd/index.html |titel=These Syrian women built a female-only village to escape from ISIS and war |datum=2019-05-04 |sprache=en |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Linda Peikert |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1170425.frauen-in-rojava-jin-jiyan-azadi.html |titel=Jin Jiyan Azadî |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jintv.net/en/ |titel=Home |sprache=en |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das politische System orientiert sich am [[Demokratischer Konföderalismus|demokratischen Konföderalismus]], mit dem Anspruch [[Basisdemokratie|basisdemokratisch]] und nicht staatlich zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In allen Bereichen gilt eine Frauenquote von 40 %, zusätzlich existiert zu jeder Institution eine weitere in der ausschließlich Frauen organisiert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/syriens-kurdischer-norden-auf-dem-weg-zur-selbstverwaltung.724.de.html?dram:article_id=279865 &amp;#039;&amp;#039;Syriens kurdischer Norden: Auf dem Weg zur Selbstverwaltung?&amp;#039;&amp;#039; Deutschlandfunk, 12. März 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die besondere Achtung der Rechte der Frauen spiegelt der [[Gesellschaftsvertrag]] im Artikel 26 wider:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Frauen besitzen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen (…) und entscheiden selbst über ihre Belange.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nordundostsyrien.de/geschlechtergerechtigkeit/ |titel=Geschlechtergerechtigkeit {{!}} Selbstverwaltung Nord- und Ostsyrien |sprache=de |abruf=2024-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen und Männer müssten „in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens gleich“ sein, zitierte die [[Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte]] aus dem Erlass der Provinz Heseke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sylvia Westall, Mark Heinrich |url=http://www.reuters.com/article/2014/11/09/us-mideast-crisis-syria-women-idUSKCN0IT0ID20141109 |titel=Self-ruling region in Syria issues women&amp;#039;s rights decree: monitor |hrsg=Reuters |datum=2014-11-09 |abruf=2015-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Damit orientiert sich die Selbstverwaltung an der politischen Perspektive von [[Abdullah Öcalan]], des Vorsitzenden der Terrororganisation (PKK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Nada Macourant (&amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde diplomatique]]&amp;#039;&amp;#039;): &amp;#039;&amp;#039;[https://monde-diplomatique.de/artikel/!5208302 Kurdische Kämpferinnen – In der Autonomen Region kommt die Emanzipation nur langsam voran]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Juli 2015.&lt;br /&gt;
* N. Deniz Bilgin: &amp;#039;&amp;#039;[https://civaka-azad.org/die-tragische-lage-der-frauen-in-suedkurdistan/ Die Tragische Lage der Frauen in Südkurdistan (Nord-Irak)].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen (Kurdistan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autonome Region Kurdistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen (Syrien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Demokratie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PKK]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türkei-PKK-Konflikt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ev gotar bi zimanên din / Dieser Artikel in anderen Sprachen ==&lt;br /&gt;
* [[:ku:Mafên jinan li Kurdistanê|Kurmancî]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieser Artikel basiert (ganz oder teilweise) auf dem Artikel „[[:de:Frauenrechte in Kurdistan|Frauenrechte in Kurdistan]]“ aus der freien Enzyklopädie [https://de.wikipedia.org Wikipedia] und steht unter der Lizenz [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ CC BY-SA 4.0]. In der Wikipedia ist eine [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frauenrechte_in_Kurdistan&amp;amp;action=history Liste der Autoren] verfügbar.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Kriege und Konflikte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Personen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorî:Politik und Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
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